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Gekündigt, was nun?

Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch arbeitgeberseitige Kündigung ist für einen Arbeitnehmer von existentieller Bedeutung, schon deshalb, weil  mit Ablauf der Kündigungsfrist das bisherige Gehalt wegfällt.

Wichtig ist daher das Wissen über die geltende Rechtslage und eine schnelle Reaktion, die laut Gesetz innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung zu erfolgen hat. Versäumen Sie diese Frist, die mit dem Zugang der Kündigung beginnt, ist oft nichts mehr gegen die Kündigung zu unternehmen.

Was muss man wissen?

Zunächst einmal ist zu beachten, dass die Schriftform der Kündigung eingehalten worden sein muss, damit diese überhaupt Wirkung entfalten kann. Mündliche Kündigungen sind grundsätzlich unwirksam!

Dann ist zu überprüfen, ob die im Gesetz festgelegte Mindestbeschäftigungsdauer von sechs Monaten vorliegt und die geforderte Mitarbeiterzahl (>10) im Betrieb beschäftigt wird, wodurch überhaupt erst die Geltung des Kündigungsschutzgesetzes im Einzelfall ausgelöst wird.

Erst dann stellt sich die Frage nach dem Kündigungsgrund. Man unterscheidet hier zwischen der verhaltensbedingten, der personenbedingten und der betriebsbedingten Kündigung.

Grundsätzlich kann sich jeder Arbeitnehmer gegen eine Kündigung wehren und zwar außergerichtlich durch Aufnahme von Verhandlungen mit dem Arbeitgeber oder gerichtlich durch Erhebung einer Kündigungsschutzklage vor dem zuständigen Arbeitsgericht.

Eine solche Klage ist immer auf Feststellung der Unwirksamkeit der ausgesprochenen Kündigung gerichtet, da eine unmittelbare Klage auf Abfindung nach deutschem Recht nicht möglich ist. Erst im Verlauf des Gerichtsverfahrens wird in der überwiegenden Zahl der Verfahren eine Vereinbarung zwischen den Parteien in Form eines gerichtlichen Vergleichs – oft mit Zahlung einer Abfindung – geschlossen.

Was sollte man tun?

Nach Erhalt einer arbeitgeberseitigen Kündigung muss zunächst darüber entschieden werden, ob gegen die Kündigung vorgegangen werden soll, denn eins ist sicher:

Wenn Sie gegen die Kündigung nichts unternehmen, wird sie wirksam!

Wegen der Komplexität der Materie benötigen Sie rechtliche Unterstützung, die wir Ihnen durch einen spezialisierten Fachanwalt für Arbeitsrecht garantieren können. Mit unseren Büros in Hamburg und Berlin können wir bundesweit für Sie tätig werden.

Wir besprechen mit Ihnen zunächst, wie sich Ihre Position im Rahmen von außergerichtlichen Vergleichsgesprächen darstellt und führen bei Bedarf erste Gespräche mit Ihrem Arbeitgeber.

Gegebenenfalls erheben wir für Sie fristgemäß eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht und vertreten Sie im Gerichtsverfahren durch alle Instanzen.

Abhängig von der Rechtslage werden wir in jedem Stadium des Verfahrens versuchen, eine auf Ihre Bedürfnisse und die Prozesslage zugeschnittene Lösung zu erreichen, die alle sonstigen Streitpunkte (Abfindung, ArbeitszeugnisUrlaubsabgeltung, Freistellung, etc.) einbezieht.

Was benötigen wir von Ihnen?

Für eine erste Beratung nach Erhalt einer Kündigung benötigen wir:

  • das Kündigungsschreiben,
  • den aktuellen Arbeitsvertrag,
  • die letzten drei Gehaltsabrechnungen,
  • Kopien evtl. erteilter Abmahnungen,
  • Angaben über die Anzahl der Beschäftigten im Betrieb
  • Informationen über einen etwa vorhandenen Betriebsrat

Bei uns erhalten Sie eine Erstberatung zum Festpreis, ein eventuell erforderliches weiteres Vorgehen wird dabei ausführlich besprochen, die Maßnahmen und Kosten mit Ihnen abgestimmt.

Rufen Sie uns gerne an oder vereinbaren Sie einen persönlichen Besprechungstermin in unseren Kanzleiräumen in Berlin oder Hamburg und besprechen Sie Ihren Fall mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht!

Wir machen uns stark für Ihren Erfolg – in jedem Fall!

Erfahrung seit 1930 im Arbeitsrecht